Die Abfüllung
Flaschenabfüllung
Die Flaschenabfüllung ist ein komplizierter Prozess, da die einzelnen Flaschen gründlich gereinigt, geprüft, befüllt, etikettiert und in Kästen gepackt werden müssen.
Zunächst werden die leeren Bierflaschen auf einem Förderband gesammelt, um in die Reinigungsmaschine gehoben zu werden.
Nach der Reinigung werden die Flaschen durchleuchtet. So können mögliche Fremdkörper erkannt und entfernt werden.
Nun geht's zur Abfüllung. Die gereinigten Flaschen werden in ein Karussell aufgenommen, in dem sie mit frischem Michelstädter Bier befüllt werden. Dabei läuft das Bier von selbst in die Flaschen hinein. Zusätzlicher Druck würde nur überflüssigen Schaum erzeugen.
Frisch befüllt und mit Kronkorken versiegelt bekommen die Bierflaschen noch eine kurze "Dusche", damit sie vom vielen Bier nicht klebrig werden.
Selbstverständlich wird auch auf die Etikette geachtet. Die Etiketten werden mittels Leim maschinell auf die Flaschen geklebt.
Schließlich müssen die Flaschen noch in den Kasten. Dazu werden sie zunächst auf einem Förderband gesammelt.
Sind genügend Flaschen angekommen, werden sie maschinell in die Kästen gehoben.
Jetzt müssen die Kästen nur noch gestapelt und ins Lager transportiert werden.
Seit 2010 erfolgt die Flaschenabfüllung aus Kostengründen nicht mehr im eigenen Haus, sondern per Lohnabfüllung in einer anderen Brauerei.
Fassabfüllung
Die Fassabfüllung ist nicht ganz so kompliziert wie die Flaschenabfüllung, sie erfordert jedoch viel körperliche Kraft.
In der Fassfüllmaschine werden die Fässer erst gereinigt und dann mit Michelstädter Bier befüllt.
Zur Reinigung noch etwas heißes Wasser darüber.
Anschließend wird der Deckel mit einem Etikett versehen, auf dem der Inhalt und das Haltbarkeitsdatum vermerkt sind.
Nun noch den Deckel drauf und ab ins Bierlager!

